Biographie

Adrian Prabava ist ein einzigartiger Dirigent, der die Komposition nutzt, jedem Instrument Gehör zu schenken und Geltung zu verschaffen“ (Jocelyne De Nicola, GB Opera)

In der Spielzeit 2021/2022 folgt Adrian Prabava unter anderen Wiedereinladungen zur Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, zu den Nürnberger Symphonikern, zum Orchestre Philharmonique Royal de Liège, Orchestre National de Lille, Sofia Philharmonic Orchestra und zur Württembergischen Philharmonie Reutlingen. Aktuelle Debüts führen ihn zum L'Orchestre National de Metz, den Stuttgarter Philharmonikern und zum Tonkünstler-Orchester Niederösterreich.

Nach seinem großen Erfolg beim renommierten Concours International de Jeunes Chefs d‘Orchestre de Besançon im Jahr 2005, hat Kurt Masur ihn zum musikalischen Assistenten beim Orchestre National de France in Paris von 2006 bis 2009 ernannt. 2007 wurde er der erste Stipendiat des Bernard Haitink Fund for Young Talents. In den darauffolgenden Jahren assistierte er Bernard Haitink beim Het Koninklijk Concertgebouworkest in Amsterdam.

Als 1. Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor beim Theater Altenburg Gera und dem Philharmonischen Orchester Altenburg Gera von 2006 bis 2008 hat sich Adrian Prabava ein breites Opern-, Operetten und Ballettrepertoire angeeignet und eine Vielzahl symphonischer Programme dirigiert. Besondere Würdigung der Fachpresse fand die Produktion von Schostakowitschs Operette Moskau, Tscherjomuschki. Darüber hinaus gastierte Adrian Prabava an der Komischen Oper Berlin (Die Fledermaus, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), am Theater Bonn (Hänsel und Gretel) und am Theater Magdeburg (The Turn of the Screw). Unlängst leitete er mit großem Erfolg die Produktion von Antonín Dvořáks Rusalka am Konzert Theater Bern und die Wiederaufnahme von Richard Wagners Lohengrin am Slowakischen Nationaltheater Bratislava.

Er arbeitete u.a. mit der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, den Festival Strings Lucerne, Iceland Symphony Orchestra, London Philharmonic, National Symphony Orchestra of Taiwan, der NDR Radiophilharmonie Hannover, dem Orchestre de Paris, Orchestre National de France, L´Orchestre Philharmonique de Marseille, Orchestre Philharmonique de Luxembourg, Orchestre Philharmonique de Strasbourg, Orchestre Symphonique de Mulhouse, Kansai Philharmonic Orchestra (Osaka), Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, Orchestre Symphonique de Québec, Oslo Philharmonic, der Slovak Philharmonic, dem Royal Concertgebouworkest Amsterdam, Royal Scottish National Orchestra, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Sinfonieorchester Basel, NFM Wrocław Philharmonic, der Norddeutschen Philharmonie Rostock, Odense Symfoniorkester, der Orquesta Sinfónica Nacional de Colombia, dem WDR Funkhausorchester, Chamber Orchestra of Luxembourg, Staatsorchester Athen und dem Stavanger Symphony.

Adrian Prabava studierte Violine an der Hochschule für Musik Detmold und anschließend Dirigieren bei Eiji Oue an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Zudem besuchte er Meisterklassen bei Jorma Panula, der neben Kurt Masur und Bernard Haitink ein wichtiger Mentor wurde.